«Rock am Berg» in Büsserach lebt weiter

Das grösste Open-Air im Solothurner Schwarzbubenland wird doch nicht zu Grabe getragen. Nachdem die Organisatoren wegen eines grossen Defizits 2012 das Aus des Festivals verkündeten, gibt es im August doch wieder ein «Rock am Bärg». Es soll die leere Kasse wieder auffüllen.

Nicht zum ersten Mal war das «Rock am Bärg» 2012 vom Wetterpech verfolgt. Der Regen sorgte für ein Schlammfestival, das Publikum blieb aus, und am Schluss blieb ein Minus von 83‘000 Franken.

Gummistiefel im Sumpf

Bildlegende: Nach einem verregneten Festival 2012 wollen die Verantwortlichen nun wieder ein «Rock am Bärg» organisieren. Keystone

Hinter dem Open-Air steht ein Verein, der nach dem Festival 2012 nicht mehr weitermachen wollte. Jetzt tut er es trotzdem. Zum einen, weil etliche Fans des Open-Airs in einer unerwarteten Solidaritätswelle über 10‘000 Franken gespendet haben. «Wir hören auf das Volk», sagt dazu Festival-Direktor Pascal Jeker dem Regionaljournal.

Mit Musik aus den roten Zahlen

Zum anderen wollen die Organisatoren versuchen, mit einem abgespeckten Open-Air so viel Geld zu verdienen, dass das Minus Ende 2013 Geschichte sein wird. Statt eines dreitägigen, findet nun im August ein zweitägiges Festival statt. Stimmen die Einnahmen, soll «Rock am Bärg» 2014 dann aber wieder drei Tage dauern, verspricht Pascal Jeker.

Die Organisatoren gaben am Donnerstag bekannt, mit welchem Programm sie im August das von Bergen umgebene Festival zwischen Büsserach und Erschwil wieder zum Erfolg führen wollen. Angekündigt sind 13 Bands. Zu den Highlights zählt der Festival-Direktor Shakra, Dada ante portas, TinkaBelle, und eine Band, die aus vertraglichen Gründen noch nicht genannt werden darf.