Rund 3000 Besucher am Radquer-Rennen in Baden

Profis, Amateure und Kinder kämpfen sich mit dem Fahrrad durch schlammige Passagen, balancieren Treppen hinunter oder buckeln ihr Rad über andere Hindernisse. Dieses Bild bietet sich jedes Jahr Tausenden von Zuschauern am Badener Süpercross. In diesem Jahr hat der Event aber einen neuen Namen.

Radfahrer am Süpercross

Bildlegende: Der Radsportevent ist nicht mehr süper. Keystone

Kaum hatten die Mountainbiker mit der Weltmeisterschaft in Norwegen ihren Saison-Höhepunkt, beginnt für die Radquer-Athleten diese erst. Radquer: Was ist das eigentlich für eine Sportart? Eine zwischen Rennvelofahren und Mountainbiken. «Das Fahrrad hat einen gebogenen Lenker wie das Rennvelo, aber breitere Pneus mit mehr Profil», erklärt der Präsident des Anlasses gegenüber Radio SRF.

Rund 3000 Besucher dieses Jahr

Bis zu 4000 Zuschauer vergnügen sich jedes Jahr am Badener Süpercross. Die Organisatoren bieten sowohl für Weltklasse-Athleten, sowohl auch für Amateure und Kinder Radquerrennen an. Und auch neben der Strecke gibt es Attraktionen wie zum Beispiel ein Hindernisparcours. Ideal also für einen Familienausflug. Dieses Jahr kamen rund 3000 Personen nach Baden, sagten die Organisatoren auf Anfrage von Radio SRF.

Dieses Jahr fand der Anlass unter neuem Namen statt: Cross Tour. Das Organisationskomitte des ehemaligen Süpercross hat sich zusammen mit anderen Radquer-Veranstaltern entschieden, eine gemeinsame Schweizer Rennserie unter dem Namen Cross Tour zu gründen.

So viele internationale Weltklasse-Athleten wie noch nie

«Wir wollen die Sportart Radquer wieder bekannter machen», begründet Christian Rochat, Präsident vom ehemaligen Süpercross und nun auch von der ganzen Cross Tour, den Zusammenschluss. Gemeinsam könne man die Sportart wieder beliebter machen. Das Ziel sei ausserdem noch mehr Weltklasse-Athleten anzulocken.

In den letzten Jahren ist die Teilnehmerzahl an internationalen Athleten stetig gestiegen. Auch am Sonntag hatte es ehemalige Weltmeister und Olympiamedaillen-Gewinner mit dabei. Die Schweizer haben am Sonntag eher eine Aussenseiterrolle im Kampf um die Medaillen.

Keine Schweizer auf Rang 1

Gewonnen hat das Elite-Rennen der Männer Francis Mourey aus Frankreich. Er gewann bereits 2012 und war auch in anderen Jahren auf dem Podest. Bester Schweizer war Lukas Flückiger aus Leimiswil. Beim Elite-Rennen der Frauen gewann Eva Lechner aus Italien, vor Nicole Koller aus Schmerikon.

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