Schenkkreis-Mord kommt Mitte Januar vors Solothurner Obergericht

Der Schenkkreis-Mord kommt zwischen dem 13. und 17. Januar 2014 vor das Solothurner Obergericht. Der Fall geschah 2009, damals wurden drei Personen in Grenchen umgebracht.

Zwei Polizisten führen einen Mann in Handschellen ins Gerichtsgebäude.

Bildlegende: Insgesamt drei Angeklagte standen im Mai 2012 in erster Instanz in Solothurn vor Gericht. Keystone

Jetzt steht fest, wann der Schenkkreis-Mord von Grenchen neu verhandelt wird: Zwischen dem 13. und 17. Januar 2014 beschäftigt sich das Solothurner Obergericht damit.

Das Amtsgericht Solothurn-Lebern verurteilte die drei Angeklagten im Mai 2012 wegen mehrfachen Mordes und weiterer Delikte zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe. Verurteilt wurden ein ehemaliger Spitzensportler, ein ungelernter Koch und eine 51-jährige Frau. Nun fechten alle drei die Urteile teilweise oder ganz an.

Der als Schenkkreis-Mord oder Dreifach-Mord bekannte Fall geschah im Juni 2009 in Grenchen: Ein 60-jähriger Mann wurde mit einem Kopfschuss niedergestreckt. Seine 55-jährige Frau und die 35-jährige Tochter wurden mit Plastiksäcken erstickt.

Die drei Verurteilten erhofften sich bei der in Schenkkreise verwickelten Familie in Grenchen fette Beute. Sie fanden jedoch nur 5000 Franken, 600 Euro, Modeschmuck und vier Uhren. Die Täter waren selber in Schenkkreisen aktiv.