Schinznach-Bad prüft Fusion mit Stadt Brugg

Die Gemeindeversammlung von Schinznach-Bad hat am Donnerstagabend grünes Licht gegeben für Fusionsabklärungen mit der Stadt Brugg. Der Entscheid fiel mit 81 zu 29 Stimmen zwar deutlich aus. Es zeigt sich aber: Die Hochzeit mit Brugg bleibt umstritten.

Luftbild von Schinznach-Bad

Bildlegende: Schinznach-Bad orientiert sich neu in Richtung Brugg und nicht mehr in Richtung Schenkbergertal. zvg

Es ging um einen Kredit von gut 50'000 Franken für vertiefte Fusionsabklärungen mit der Stadt Brugg. Und es folgten diverse Anträge: Der Antrag auf geheime Abstimmung kam nicht durch. Ebenso chancenlos blieb ein Rückweisungsantrag, dieser wurde mit 23 zu 83 Stimmen abgelehnt.

Schliesslich blieb die Forderung, dass man auch eine Fusion mit der Gemeinde Schinznach prüfen solle. Also mit der aus Wallbach, Oberflachs und Schinznach-Dorf hervorgegangenen Fusionsgemeinde im Schenkenbergertal. Dieses Ansinnen wurde knapper – mit 41 zu 69 Stimmen – abgewiesen.

Schliesslich entschied sich das Stimmvolk eben doch für die gemeinderätliche Variante: Die Prüfung einer Fusion mit der Stadt Brugg. Damit schreibt Schinznach-Bad nach zwei gescheiterten Fusionsprojekten (immer in Richtung Schenkenbergertal) ein neues Kapitel. Fortsetzung folgt.

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Gemeindefusionen im Trend

2:21 min, aus Tagesschau vom 22.12.2014

Schwimmbad-Sanierung

Der Kredit von 800'000 Franken für die Sanierung des Schwimmbads wurde mit 91 zu 1 Stimmen angenommen. Ein früherer, noch höherer Kredit, war an der Urne abgelehnt worden.