Schlange stehen an der Buchmesse Olten

Besucher kamen etwa gleich viele wie letztes Jahr, gegen 9000. Die Kauflaune war gut; vor gewissen Ständen bildeten sich sogar Schlangen. Aus Sicht der der Organisatoren war die achte Auflage der Buchmesse ein Erfolg.

Letztes Jahr verzeichnete die Buchmesse Olten rund 9000 Eintritte. «Dieses Jahr waren es vielleicht etwas weniger oder gleich viele», bilanziert Sandra Näf, Geschäftsführerin der Buchmesse Olten. Die Messe öffnete am Donnerstagabend ihre Tore und schloss am Sonntagnachmittag.

Sandra Näf ist mit der achten Auflage zufrieden. Und zufrieden sind auch die Aussteller. Die Leute schauten nämlich nicht nur, sie kauften auch. Sandra Näf: «Vor gewissen Ständen bildeten sich sogar Schlangen. Die Besucher kauften nicht nur ein Buch, sondern mehrere.»

Die Präsenz an der Buchmesse Olten scheint sich für die Aussteller also zu lohnen. Die Buchmesse ist eine Nische für kleine Verlage aus der Schweiz. 25 Verlage stellten ihr Programm dieses Jahr aus. Weit mehr interessierten sich für einen Stand in Olten.

Aber Sandra Näf konnte und wollte nicht mehr berücksichtigen. «Wir wollen im Stadtheater bleiben und nicht expandieren in einen grösseren Raum. Das ist unser Konzept.»

Neuerungen gab es im Programm. So wurde der «Medientag» zum ersten Mal durchgeführt. Auch diese Veranstaltungen stiessen auf Interesse. Zum Beispiel zog der «Talk» viel Publikum an. Der deutsche Sportreporter Marcel Reif erzählte von seiner vielfältigen Tätigkeit.

Hingegen blieb das Podiumsgespräch «Finanzkrise und der Journalismus – zur Lage der medialen Nation» vom Freitagmorgen eher eine Insiderveranstaltung.