Schwester Benedikta soll in der Verenaschlucht entlastet werden

Schwester Benedikta ist die Arbeit in der Verenaschlucht zu viel geworden. Die Einsiedlerin hat gesundheitliche Probleme bekommen. Gemäss der Solothurner Zeitung wird Benedikta nun entlastet.

Schwester Benedikta und die Altstadt von Solothurn im Hintergrund

Bildlegende: Schwester Benedikta hat in der Verenaschlucht viel zu tun Keystone

Schwester Benedikta hat viel zu tun. Sie muss in den beiden Kapellen die Hochzeiten, Abdankungen und Taufen vorbereiten. Zudem muss sie dafür sorgen, dass die Schlucht in Ordnung bleibt. Diese weltlichen Arbeiten wurden der Frau zuviel. Zudem wurde die Einsiedelei von immer mehr Menschen besucht, auch im Winter.

Spirituelle Aufgaben

Schwester Benedikta hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass ihr die spirituellen Aufgaben näher sind. Sie wolle für die Menschen da sein und ihnen helfen, erklärt Bürgergemeindepräsident Sergio Wyniger gegenüber Schweizer Radio SRF. Nun gibt es Änderungen: "Wir werden nun schauen, dass die Hauswartsarbeiten nicht mehr von Benedikta erledigt werden müssen.", erklärt Wyniger.

Konflikt: Einsiedelei und Tourimusmagnet

Seit Jahren schwellt in der Verenaschlucht das Problem, dass sehr viele Leute den Kraftort besuchen. Mit dem Einsiedlerleben verträgt sich dies eigentlich schlecht. Die Vorgänger von Schwester Benedikta hatten damit Mühe. Bei Schwester Benedikta scheint dies nicht der Fall zu sein. "Sie will selbst keine Touristenattraktion sein, aber sie möchte den Leuten gerne helfen", erklärt Bürgergemeindepräsident Sergio Wyniger. Sie hat Wyniger versichert, dass sie gerne weiterhin in der Schlucht wohnen möchte.