Sekundenschlaf mit Folgen

Grosses Glück hatten heute Mittag die Beteiligten eines Unfalls auf der A1. Ein junger Lenker nickte kurz am Steuer ein, und prallte schliesslich mit voller Wucht gegen ein Unterhaltsfahrzeug. Drei Personen wurden verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Der Renault Laguna des Unfallverursachers hat Totalschaden erlitten. Der Motorraum ist eingedrückt, die Räder zu Boden gedrückt und das ganze Dach ist mit voller Wucht gegen hinten gedrückt worden.

Bildlegende: Das Fahrzeug des 24jährigen Lenkers ist nach dem Unfall vom Freitag nicht mehr zu gebrauchen. ZVG

Der 24jährige Lenker war nur einen kurzen Moment eingenickt, als er um 11.30 Uhr auf der Höhe von Walterswil im Kanton Solothurn befand. Sein Fahrzeug wich in der kurzen Zeit jedoch immer weiter von der Fahrbahn ab und fuhr schliesslich auf dem Pannenstreifen.

Dort prallte das Auto schliesslich in einen Lieferwagen des Nationalstrassen-Unterhaltsdienstes Nordwestschweiz (NSNW). Einer der beiden Angestellten sass auf dem Fahrersitz, der zweite stand zwischen dem Fahrzeug und der Leitplanke.

Arbeiter kamen mit Verletzungen davon

Mit voller Wucht prallte der Personenwagen ins Heck des Lieferwagens und schob ihn mehrere Meter weit nach vorne. Dabei prallte das Fahrzeug auch noch gegen die Leitplanke.

Ein Bild des Unterhaltsfahrzeugs nach dem Aufprass: Die Ladenfläche ist am hinteren Ende zusammengestaucht, und die Hinterräder liegen leicht zusammengedrückt auf dem Boden, zudem ist die Plastikverschalung am Unterboden weggerissen worden.

Bildlegende: Glück im Unglück hatten die zwei Arbeiter, welche sich beim Aufprall im Fahrzeug und unmittelbar daneben befanden. ZVG

Der Personenwagen hingegen drehte sich schleudernd und kam schliesslich mitten auf der Fahrbahn zum Stillstand. Der 44jährige Arbeiter, der auf dem Pannenstreifen gestanden hatte, wurde vom Unterhaltsfahrzeug gegen die Leitplanke geschleudert. Nach ersten Angaben erlitt er eine Schulterfraktur, Rippenbrüche sowie Prellungen.

Der 25jährige Unterhaltsmitarbeiter im Fahrzeug klagte nach dem Unfall über Rückenschmerzen. Der Unfallverursacher kam mit Prellungen davon. Alle drei Personen wurden mit Ambulanzen ins Spital gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Kantonspolizei Aargau war zufälligerweise gleich vor Ort und nahm dem Unfallverursacher auf der Stelle den Führerausweis ab.