Skilifte in der Region hoffen weiter

Die kleinen Skilifte in den Kantonen Aargau und Solothurn erleben einen langweiligen Winter. Kaum ein Lift konnte bis jetzt überhaupt den Betrieb aufnehmen. Existenzängste haben die Liftbetreiber jedoch keine. Zufrieden ist man nur im höchsten Skigebiet der Region.

Ein Skilift-Teller im Vordergrund. Im Hintergrudn eine grüne Wiese mit etwas Schnee.

Bildlegende: Wenig bis kein Schnee. Der Winter 2013/14 meint es nicht gut mit den Skiliftbetreibern in der Region Aargau Solothurn. Keystone (Symbolbild)

Von Wegenstetten über die Saalhöhe bis zum Horben klingt es gleich: «Den Skilift? Den konnten wir diese Saison noch nicht ein einziges Mal in Betrieb nehmen!» Dies sei zwar sehr schade und man hoffe weiter auf Schnee, aber ans Lebendige gehe es nicht. Der Skilift Saalhöhe zwischen Kienberg und Erlinsbach wird beispielsweise von einem Verein betrieben. Dieser hätte sich zwar etwas Geld in die Kasse erhofft, aber es gehe auch ohne.

Vielmehr bedauern die kleinen Liftbetreiber im Mittelland den Schneemangel für ihre Kunden und des Spasses wegen. Die tiefer gelegenen Lifte hoffen weiter auf Schnee. Der Betreiber des Lifts auf dem Horben am Lindenberg im Freiamt bittet per Informations-Telefonbeantworter kurzerhand auch die Besucher um Mithilfe, beim gemeinsamen Hoffen auf Schnee.

Im höchsten Skigebiet läufts rund

Nicht klagen kann man auf dem Grenchenberg. Der technische Betriebsleiter Tobias Freudiger ist mehrheitlich zufrieden mit der Saison: «Natürlich müssen wir bei der Pistenpräparation mehr Zeit aufwenden, damit wir kein Dreck aufwühlen. Aber insgesamt können wir recht zufrieden damit sein, wie viel Schnee wir haben, trotz der warmen Temperaturen». Viel mehr Schnee brauche es gar nicht mehr, so Freudiger gegenüber Radio SRF.

Auch auf dem Balmberg ist zumindest ein Teil der Anlagen geöffnet. Allerdings mussten die Skilift-Betreiber ihren Jubiläumsanlass aus Schneemangel absagen.