Zum Inhalt springen

Aargau Solothurn Solidaritäts-Kundgebung für Geri Müller vor Badener Stadthaus

Rund 250 Personen haben am Montagabend ihre Sympathie für den Badener Stadtammann bekundet. Mit einer Selfie-Aktion solidarisierten sie sich mit Geri Müller. Dieser war wegen Nacktfotos in die Schlagzeilen geraten.

Legende: Video Bleibt Geri? abspielen. Laufzeit 4:25 Minuten.
Aus 10vor10 vom 25.08.2014.

Aufgerufen zur Aktion hatte am Wochenende das vor allem von SP- und Grünen-Politikern gebildete Komitee «Geri bleibt!». Die Veranstaltung lief ohne Reden und Transparente ab. Es wurden lediglich Pins verteilt und die Selfieaktion erklärt.

Die ersten Selfies tauchten schon kurz nach der Kundgebung auf der eigens dafür eingerichteten Facebook-Seite auf.

Kundgebung mit Menschen und Plakaten.
Legende: 200 bis 300 Personen gingen in Baden für Geri Müller auf die Strasse. Keystone

Polizei hielt sich zurück

Nach rund einer halben Stunde begann sich die Versammlung im einsetzenden Regen wieder aufzulösen. Die Polizei blieb im Hintergrund. Zwei Polizisten bewachten den Eingang zum Stadthaus, zwei weitere standen beim Eingang zur Rathausgasse.

Stadtammann Geri Müller war wegen Nackfotos in die Kritik geraten, die er im Badener Stadthaus von sich selbst schoss und einer Frau schickte. In der Folge entband der Stadtrat Müller vorläufig von seinen Führungs- und Repräsentativaufgaben.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

12 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von René Wagner, Möriken
    Geri Müller bleibt Stadtammann und Nationalrat Glücklicherweise leben wir nicht in einem fundamentalistischen Land sondern in der freien und toleranten Schweiz. Die Frömmler, die ihr Sexleben im Dunkeln treiben, werden Müller natürlich nicht wählen. Das haben sie auch vorher nicht getan. Die freien und toleranten Bürger werden bei der nächsten Wahl Müller wiederwählen. Weil er einen sehr guten Job gemacht hat. Und weil jeder, der sexuell aktiv ist, enttarnt werden könnte.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Hans Haller, Kölliken
      René Wagner, Möriken - schon wieder geht es um die freien & toleranten Bürger...., (mmmmhh). Heisst dass jetzt, dass man "eine Nacktselfie-Story aus der Amtsstube" machen muss und somit auch automatisch als IN und "vorwärtsgewandt" angesehen wird. Ich glaube Sie sind nicht verheiratet, haben keine Kinder usw. Normalerweise kommt das genau da nicht so gut an. Da läuft ja schon bald ein neuer Spleen bzw. ein neues "Trendsetting" ab.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Hans-Georg Kessler, Madiswil
    Vielleicht kann 'The Clash' eine Antwort geben: Should I Stay Or Should I Go? https://www.youtube.com/watch?v=GqH21LEmfbQ ;-)) Ich finde: Bleib, Geri! Denn er machte offenbar einen guten Job. Und wer gibt denn die Garantie, dass Geris Nachfolger ganz sicher 100%ig moralistensicher und selfielos im Stadtamman-Büro wirkt? Diese 'Abtreten!'-Rufer denken keinen Schritt weiter. Es gibt keine perfekten Menschen. Es gibt einfach solche, bei denen mehr Interesse an einer Rufmord-Kampagne besteht.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Beat Schärer, Engadin
    Und wie viele der 250 Demonstranten können in Baden den Geri wählen?? Wenn man diese Zahl ins Verhältnis der Badener Bevölkerung stellt, hat dieser Mann nicht mehr viel Rückhalt und seiner Stadt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen