Solothurn eröffnet neue Asylunterkunft im alten Spital Grenchen

Der Kanton Solothurn nimmt die geschützte Operationsstelle (Gops) unterhalb des ehemaligen Spitals in Grenchen als Asylunterkunft in Betrieb. Bis zu 100 Asylsuchende möchte der Kanton beim heutigen Pflegezentrum «Sunnepark» unterbringen, vor allem allein reisende Männer.

Gebäude mit blauen Fassaden und hohen Fenstern, Bäume und park-artiger Umschwung

Bildlegende: Im unterirdischen Spital unter dem heutigen Pflegezentrum «Sunnepark» werden neu bis zu 100 Asylsuchende wohnen. Marco Jagg/i/SRF

Es sei nach wie vor schwierig, genügend Unterkünfte für die dem Kanton Solothurn zugewiesenen Asylsuchenden zu finden, schreibt der Kanton in einer Mitteilung vom Dienstag. Deswegen habe man sich entschieden, mit dem unterirdischen Spital in Grenchen eine weitere Grossunterkunft zu eröffnen.

Ende 2015 hatte Solothurn bereits das ehemalige Kurhaus auf dem Balmberg als Asylunterkunft eröffnet. Dies reiche allerdings nicht aus, weshalb man nun auch die Unterkunft in Grenchen in Anspruch nehme.

Der Kanton macht hier Gebrauch von seinem Nutzungsrecht der geschützten Operationsstelle (Gops) beim ehemaligen Spital Grenchen. Das Spital selber ist schon länger nicht mehr in Betrieb, der Kanton hat das Gebäude verkauft. Allerdings hat sich der Kanton das Nutzungsrecht für die Gops gesichert.

Heute befindet sich im Gebäude und auf dem Areal das Pflege- und Gesundheitszentrum «Sunnepark».