Solothurner Drogenhunde finden beim Üben Gras

Beim Üben mit Drogenspürhunden hat die Polizei in der Solothurner Vorstadt am Mittwochabend gleich zwei echte Drogenverstecke mit Marihuana ausgehoben

 Die Tiere waren gut eineinhalb Stunden im Einsatz, wie die Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte. Die Übung wurde im Rahmen der intensiveren Bekämpfung des Kleinhandels von Drogen abgehalten.

Ein Drogenspürhund des Grenzwachtskorps.

Bildlegende: Ein Drogenspürhund des Grenzwachtskorps. Keystone

Die reguläre Nachtübung wurde darum in ein Ballungszentrum dieses Handels verlegt. Die erschnüffelten Drogen wurden beschlagnahmt. Es sind kleine Portionen von Marihuana. Versteckt waren die Drogen in der Nähe des Gewerbeschulhauses unter Steinen und im Gebüsch.

Die Drogenhunde absolvieren regelmässig Übungen. Normalerweise verstecken Polizisten selber Drogen und die Hunde müssen diese dann finden. Bei der Übung in der Vorstadt wurden keine Drogen versteckt. Die Polizei ging davon aus, dass in diesem Gebiet sicher irgendwo Drogen versteckt sind. Und so war es dann auch.

Die Dealer legen Depots an mit Drogen. Aus diesen Depots verkaufen sie die Substanzen dann portionenweise an die Kunden. Es handelt sich bei den Funden nicht um Drogen, die Dealer bei Razzien weggeworfen haben. Das präzisiert die Kantonspolizei auf Anfrage.