Solothurner Filmtage: Finanzierung vorerst geklärt

Die Finanzierung der 51. Solothurner Filmtage im Januar ist geklärt, zumindest vorerst. Die Veranstalter rechnen mit einer schwarzen Null, denken jedoch auch bereits weiter in die Zukunft, denn die Finanzierung bleibt ein grosses Thema. Das Programm der Filmtage dreht sich um ein spezielles Motto.

Publikum im Kino

Bildlegende: Die Solothurner Filmtage suchen noch immer einen zweiten Hauptsponsor. zvg

Ein wichtiger Fokus der 51. Filmtage gilt nicht den Leuten hinter der Kamera, sondern denen davor: Die Schauspieler sollen ab Januar in Solothurn im Zentrum stehen, sagt Festival-Direktorin Seraina Rohrer gegenüber Radio SRF: «Es geht um bereits bekannte, aber auch um junge Nachwuchsschauspieler.»

Spezielles Augenmerk richten die Filmtage darum auch auf die Auswahl der Schauspieler für Filmprojekte, auf das Casting. Dazu sind im Begleitprogramm unter dem Titel «Gut besetzt» diverse kleinere und grössere Veranstaltungen geplant.

«Was braucht es, um einen Film gut zu besetzen? Welche Schauspielerinnen und Schauspieler passen weshalb in welche Rolle?», solche Fragen stünden laut Rohrer zur Debatte und werden an konkreten Beispielen beleuchtet.

Finanzierung geklärt – vorerst

Ein Sorgenkind der Solothurner Filmtage war und ist die Finanzierung, es fehlt noch immer ein zweiter Hauptsponsor für das Festival. Die Organisatoren gingen deshalb von einem Defizit von rund 50'000 Franken aus für die aktuelle Ausgabe. Dieses kann nun aber wohl doch verhindert werden.

Laut Filmtage-Direktorin Seraina Rohrer budgetiere man für 2016 in etwa eine schwarze Null. Dies sei möglich, da eine Stiftung noch Beiträge für einzelne Projekte der Filmtage gesprochen habe.

Diese Beiträge beziehen sich allerdings nur auf die bevorstehende Ausgabe der Filmtage und sind nicht langfristig konzipiert. Die Suche nach Sponsoren gehe als weiter. «Das ist weiterhin ein Topthema für uns», macht Seraina Rohrer klar.