Solothurner Randregionen bei Bildung benachteiligt?

Die Solothurner Schüler sollen auch ab dem Schuljahr 2016/2017 ausserkantonale Wirtschafts-, Handels- und Informatikmittelschulen besuchen dürfen, fordern die junge CVP in einem Vorstoss. Das Angebot werde gerade von Jugendlichen im Schwarzbubenland genutzt. Aber die Regierung bleibt hart.

Informatikschule

Bildlegende: Informatikmittelschulen ausserhalb des Kantons besuchen? Ab Sommer 2016 im Kanton Solothurn nicht mehr gratis möglich. Keystone (Symbolbild)

Die Regierung will die Finanzen des Kantons wieder ins Lot bringen und spart. Unter anderem zahlt sie ab dem Schuljahr 2016/2017 keine Beiträge mehr an ausserkantonale Mittelschulen (2.5 Millionen Franken pro Jahr).

Die junge CVP findet, man benachteilige dadurch besonders Randregionen, sprich das Schwarzbubenland. Viele Schüler profitieren hier von ausserkantonalen Angeboten im nahen Reinach (BL).

Die Solothurner Regierung bleibt dabei. Die Finanzlage des Kantons bleibe angespannt, schreibt sie in ihrer Antwort auf den Vorstoss der Jungpolitiker. Die Schüler könnten auch via KV, Berufsmittelschule oder Informatiklehre ähnliche Ausbildungsangebote innerhalb des Kantons finden. Zudem seien nicht nur Schüler in Randregionen betroffen, sondern Schüler in allen Bezirken, so die Argumente der Regierung.