Solothurner Spitäler AG blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

Im Jahr 2014 behandelten die Spitäler des Kantons Solothurn mehr ambulante und stationäre Patientinnen und Patienten. Die öffentlich-rechtliche Spitalgruppe erwirtschaftete zudem einen höheres Betriebsergebnis und einen Gewinn von rund sechs Millionen Franken. Trotzdem bleibe der Spardruck hoch.

In den Akutspitälern wurden an den Standorten Solothurn, Olten und Dornach insgesamt 24'976 Patienten stationär behandelt, wie dem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht zu entnehmen ist.

Schild am Spitaleingang

Bildlegende: Die Solothurner Spitäler AG (soH) blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurück. Marco Jaggi/SRF

Die Zahl der ambulanten Fälle stieg um 9 Prozent auf 142'532 Patienten. In den Psychiatrischen Diensten nahm die Zahl der akutstationären Patienten mit 1921 Austritten um 5 Prozent zu.

Die höheren Leistungen führten dazu, dass der Betriebsertrag der soH um 20,6 Millionen auf 495,8 Millionen Franken stieg. Der Betriebsaufwand erhöhte sich um 15,2 Millionen Franken. Die soH spricht von einem «guten finanziellen Ergebnis».

Der daraus resultierende Gewinn stieg von rund einer auf rund sechs Millionen Franken. Ausserdem nahm die Spitalgruppe neue Leistungen ins Angebot, wodurch 80 neue Stellen geschaffen wurden.