Solothurner Wagabunten sind weitergezogen

Die Solothurner Wagabunten haben ihren Platz in der Weststadt geräumt. Die Stadtnomaden und ihre alternative Lebensform wurde von der Stadt bis letzten April geduldet. Dann hat die Stadt die Wagabunten aufgefordert wegzuziehen.

BildlegendeDie Wagabunten und ihre Wagenstadt BildlegendeNun haben sie den Platz wieder verlassen.

Im April hat sich der Konflikt zwischen den Wagabunten und der Stadt zugespitzt. Die Stadtnomaden wurden aufgefordert, ihren aktuellen Standplatz in der Weststadt zu verlassen. Die Wagabunten weigerten sich. Die Stadt stellte ein Ultimatum. Die Wagabunten versprachen schliesslich den Platz zu verlassen.

Konflikt besteht weiterhin

Die Wagabunten haben nun die Forderung der Stadt erfüllt. Die städtische Baukommission hat im Mai aber auch verfügt, dass sie auch auf anderen städtischen Grundstücken nicht erwünscht sind. Sie drohte mit einer sofortigen Räumung der an einem anderen Ort. Die Wagabunten bezeichnen dies als «Stadtverbot» und wollen diese Verfügung nicht akzeptieren.

Spezialzone für Wagabunten?

Aus zonenrechtlicher Sicht können sich die Wagabunten nur auf einem Campingplatz längere Zeit niederlassen. In Bern vesuchte man einen Zone für Wohnexperimente zu schafffen. Der Kanton stoppte jedoch diesen Plan.