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Aargau Solothurn Sozialhilfebezüger von Berikon zieht Fall weiter

Die Auseinandersetzung zwischen einem Sozialhilfebezüger und der Gemeinde Berikon geht weiter. Der Mann will weiter nicht akzeptieren, dass er für den Bezug von Sozialhilfe seine Auslagen belegen muss. Er zieht einen Entscheid des kantonalen Sozialdienstes an das Verwaltungsgericht weiter.

Die Beschwerdestelle des kantonalen Sozialdienstes hatte im Juni entschieden, dass der Mann der Gemeinde detailliert belegen muss, welche Auslagen er zwischen November 2011 und Januar 2013 hatte. Der Mann zog diesen Entscheid nun ans Aargauer Verwaltungsgericht weiter, wie eine Sprecherin am Freitag bestätigte.

Fall sorgte schweizweit für Schlagzeilen

Kassenzettel, darauf liegen ein paar Münzen sowie eine Zwanzigernote.
Legende: Der Sozialhilfebezüger von Berikon will der Gemeinde keine Belege einreichen. Keystone

Der Fall des Sozialhilfebezügers von Berikon hatte Anfang Jahr für Empörung gesorgt. Das Bundesgericht war im November 2012 zum Schluss gekommen, dass die Gemeinde Berikon dem heute 22-jährigen Mann zu unrecht die Sozialhilfe strich, weil er jegliche Kooperation verweigert hatte.

Das Bundesgerichtsurteil löste vor allem eine landesweite Diskussionen um die Verbindlichkeit der Richtlinien der Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) aus. Einzelne Gemeinden, darunter auch Berikon, traten aus der SKOS aus.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Silvia Hasler, Widen
    Ich arbeite, zahle Steuern, sollten alle Schweizer(auch nicht Schweizer)Einwohner tun, wir möchten ja eine saubere und sichere Schweiz...Geben und nehmen... Respekt...
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  • Kommentar von h. anni, zürich
    Mich nimmt wunder, womit sich der Mann in der Zeit über Wasser gehalten hat, als die Gemeinde keine S'hilfe geleistet hat. Irgendwie war es ja scheinbar möglich, ohne dieses Geld auszukommen. Ich finde es eine Frechheit, die hohle Hand zu machen, auf Kosten der Steuerzahler zu leben und nachher nicht mal Rechenschaft ablegen wollen, wofür das Geld verwendet wird. Ich bin nicht mehr bereit, solche Leute mit meinen Geldern zu unterstützen. Die lachen sich ja ins Fäustchen über die dummen Zahler.
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