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Sparen bei der Rasenpflege Ohne Moos gibt's Moos

Aarau spart rund 50'000 Franken beim Unterhalt von Pärken und Grünanlagen. Man könne das «Pflegelevel» nicht halten.

Gemütlich auf den Rasen liegen und etwas faulenzen – in der Stadt Aarau könnte sich dieses Erlebnis künftig verändern. Statt fein gestutzter englischer Rasen erwartet einen an einigen Orten vielleicht bald eine vermooste Wildwiese.

Die Stadt Aarau reduziert ab Anfang 2018 die Pflege einiger städtischen Grünanlagen und spart so rund 50'000 Franken ein. Dies passiere im Rahmen der Leistungsüberprüfung, teilt die Stadt am Freitag mit.

«Pflegelevel» sinkt

Verderben möchte die Stadt das Faulenzen auf der Wiese aber niemandem. Die Grünanlagen sollen weiterhin «Oase und Rückzugsort für alle Besucherinnen und Besucher sein», schreibt die Stadt, das «Pflegeniveau» solle hoch bleiben.

Rasen mit Moos
Legende: Vermooste Wiesen statt gepflegter Rasen? Für Grünanlagenliebhaber könnten in Aarau schwere Zeiten anbrechen. Imago

Jedoch könne man nicht in allen Anlagen das heutige «Pflegelevel» halten, heisst es weiter. Man werde Unterhaltsarbeiten wie Aerifizieren, Vertikutieren, Sanden und Düngen sowie die allgemeine Pflegearbeit reduzieren.

Zwei Anlagen sind laut der Mitteilung von der Reduktion ausgenommen. Sowohl der Kasinopark als auch das Gebiet an der Mühlemattstrasse (Schwanbar) würden so gepflegt wie bis anhin, da es sehr intensiv genutzte Anlagen seien.

Moos-Wachstum dokumentieren

Wie sich die Grünanlagen während der reduzierten Pflege entwickeln, möchte die Stadt genau im Blick behalten. Die Auswirkungen auf Rasen und Grünflächen sollen in den nächsten vier bis fünf Jahren dokumentiert werden.

Nach Ablauf dieser Zeit entscheidet die Stadt Aarau, ob ein bisschen mehr Moos auf dem Rasen verkraftbar ist, oder ob man die Pflege wieder hochfahren muss.

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