Spreitenbach: Möbelhändler Ikea Schweiz mit mehr Umsatz

Der schwedische Möbelriese Ikea hat im Geschäftsjahr 2016 (per Ende August) weltweit fast 8 Prozent mehr Waren verkauft. In der Schweiz legte der Umsatz mit gut 3 Prozent auf 1,06 Milliarden Franken deutlich weniger stark zu.

Ikea Schweiz

Bildlegende: Ikea Schweiz mit Sitz in Spreitenbach AG war 2016 gut unterwegs. Gerade im Onlinehandel lief das Geschäft. Keystone

Ikea-Schweiz mit Sitz in Spreitenbach ist trotzdem zufrieden mit dem letzten Geschäftsjahr. Ikea-Schweiz-Chefin Simona Scarpaleggia zeigte sich in einer Medienmitteilung vom Dienstag erfreut über das Wachstum. Tatsächlich konnte der Möbelriese damit in der Schweiz beim Umsatz deutlich zulegen.

Hatte Ikea doch im Geschäftsjahr 2015 hierzulande noch einen Umsatzrückgang um 1,3 Prozent vermelden müssen. Die Investitionen in E-Commerce und in das Kundenerlebnis hätten sich ausgezahlt, heisst es bei Ikea Schweiz. Ein grosser Teil des Wachstums sei auf den Onlinehandel zurückzuführen. Hier legten die Verkäufe um 47 Prozent zu.

Im E-Commerce sieht Ikea Schweiz auch künftig Wachstumschancen. Ikea Schweiz dürfte damit deutlich stärker gewachsen sein als der Gesamtmarkt.

Konzernweit lag der Umsatz 2016 bei 34,2 Milliarden Euro. Auf bestehenden Verkaufsflächen stieg der Umsatz dabei weltweit um 4,8 Prozent.

Ikea weltweit

  • Insgesamt betreibt Ikea 340 Einrichtungshäuser in 28 Ländern.
  • Im Geschäftsjahr 2015/2016 besuchten 783 Millionen Menschen die Einrichtungshäuser.
  • China ist neben Australien, Kanada und Polen laut Mitteilung weiterhin einer der am schnellsten wachsenden Märkte für den Konzern.
  • Deutschland ist der grösste Markt überhaupt, dicht gefolgt von den USA.