St. Gallen ist Cup-Endstation für den FC Aarau

Der FC Aarau hat gegen den FC St. Gallen mit 0:4 verloren und ist damit aus dem Schweizer Cup geflogen. Die Aarauer hatten gegen St. Gallen kaum Chancen. Damit setzen sich die Ostschweizer deutlicher als erwartet durch.

Der St. Galler Muhamed Demiri kämpft gegen die Aarauer Hallenius und Nganga

Bildlegende: Der St. Galler Muhamed Demiri kämpft gegen die Aarauer Hallenius und Nganga Keystone

Der St. Galler Alhassane Keita eröffnete das Skore in der 21. Minute mit einem Volleyschuss nach einem Abpraller von Torhüter Swen König. Goran Karanovic erhöhte für St. Gallen mit einem Kopfball in der 38. Minute auf 2:0.

Aaraus Reaktion fiel bescheiden aus. St. Gallen hatte auch in der zweiten Halbzeit, als der Regen in Schnee überging, die Spielkontrolle klar in den eigenen Füssen. Karanovic erhöhte in der 63. Minute nach einer schönen Passfolge auf 3:0, und der für St. Gallen eingewechselte Roberto Rodriguez bewerkstelligte kurz vor Schluss das 4:0.

Ein Sieg wäre «vermessen» gewesen

Aarau-Trainer René Weiler versuchte zur Pause seine Spieler noch zum Anschlusstreffer zu motivieren. Doch das sei unter diesen Umständen - bei diesem Wetter auswärts - schwierig gewesen. «Das 3 zu 0 war dann mehr als eine Vorentscheidung», bilanziert Weiler.

Es wäre «vermessen» gewesen, wenn Aarau einfach nach St. Gallen reisen könnte und dort siegen, meint Weiler. «Jede Niederlage ist schmerzhaft, aber wir werden das verkraften. Natürlich habe ich mir einen anderen Spielverlauf vorgestellt.»

(Interview: Marcel Melcher, SRF Sport)