Stadtrat: Doch keine stille Wahl in Baden

Nachdem sich seine Konkurrenten aus dem ersten Wahlgang zurückgezogen haben, erhält Erich Obrist nun doch einen Gegner im Kampf um den freien Sitz im Stadtrat von Baden.

Eingang zum Stadthaus von Baden von unten fotografiert.

Bildlegende: Zwei Parteilose wollen ins Stadthaus von Baden einziehen. Der zweite Stadtrats-Wahlgang ist am 22. November. Keystone

In Baden tritt die SP-Stadträtin Daniela Berger zurück. Um ihren Sitz kämpften im ersten Wahlgang Jürg Caflisch von der SP, Mario Delvecchio von der FDP und der ehemalige Sozialdemokrat Erich Obrist, der als Parteiloser an den Start ging. Im ersten Wahlgang erreichte keiner der drei Kandidaten das absolute Mehr.

Erich Obrist lag jedoch deutlich vorne. Darum zogen sich die beiden anderen Kandidaten zurück. Am Mittwochmittag ist nun die Anmeldefrist für den zweiten Wahlgang abgelaufen.

Nachdem zunächst alles auf eine stille Wahl von Obrist hingedeutet hatte, stellt sich nun doch noch ein zweiter Kandidat zur Wahl. Jean-Pierrre Leutwyler tritt ebenfalls als Parteiloser zur Wahl an.

Leutwyler hat eine Vergangenheit bei den Grünliberalen, war jedoch zuletzt nicht mehr politisch aktiv. Er spricht von einem «grossen Kreis von Personen aus fast allen Parteien und Gruppierungen», die ihn unterstützten.