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Finanzen in Baden Stadtrat verlangt deutliche Steuererhöhung

Um die anstehenden Investitionen bezahlen zu können, soll der Steuerfuss in Baden gleich um acht Prozentpunkte steigen.

Gebäude, Turm mit Fahnen.
Legende: SRF
  • Der Stadtrat hat laut Medienmitteilung vom Montag die Investitionsvorhaben überprüft und für das Budget 2018 weitere Sparmassnahmen vorgenommen.
  • So werden gewisse Investitionen gestoppt beziehungsweise einstweilen sistiert.
  • Auch die Einnahmesituation soll beeinflusst werden: Der Steuerfuss der Stadt Baden soll demnach 2018 um acht Prozentpunkte steigen.
  • Steuereinnahmen von juristischen Personen von rund 28 Millionen Franken in Spitzenjahren sind aktuell auf rund 12 Millionen Franken gesunken.
  • Heute liegt der Steuerfuss der Stadt Baden bei 95 Prozent. Aber weil der Kanton Aargau und seine Gemeinden einen Steuerfussabtausch vornehmen, hätte der Badener Steuerfuss neu eigentlich 92 Prozent betragen.

Der Stadtrat begründet die beantragte Steuerfusserhöhung mit «anstehenden dringenden Investitionen in den Schulraum, Kultur- und Verkehrsprojekte». Diese seien nötig für die strategische Entwicklung im Umfeld von Zürich. Baden solle attraktiv bleiben, sagt Stadtammann Geri Müller zu SRF. Im Herbst befindet der Einwohnerrat in Baden über das Budget und die geplante Steuererhöhung.

Wachsende Kleinstadt

Baden rechnet bis ins Jahr 2040 mit zusätzlichen 6400 Einwohnern. Ende Dezember 2016 zählte die Stadt total 19'047 Einwohner.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von max baumann (phönix)
    Der Stadtrat wirft das Geld für Unnötiges zum Fenster hinaus anstatt Rückstellungen für "anstehenden dringenden Investitionen" zu tätigen, Behördenunfähigkeit sage ich dazu und nun soll wieder der Bürger für diese Unfähigkeit bezahlen. Leider ist dies in der Schweiz langsam der Normalfall. Siehe Gesundheitskosten : Spitalaufenthalt = 50% Kanton und 50% Krankenkasse. Nun soll nach Möglichkeit alles Ambulant erledigt werden, dh. Kanton = 0%, KK = 100%. Wer bezahlt wieder mit höheren Prämien ?
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