Stapferhaus lässt Besucher selber über Eintrittspreis entscheiden

Passend zur aktuellen Ausstellung im Stapferhaus in Lenzburg, dürfen die Besucher an einigen Sonntagen selber entscheiden, wie viel sie für den Eintritt bezahlen möchten. Beim ersten Versuch mit diesem Modell waren die Besucher allerdings sparsam.

Die aktuelle Ausstellung im Stapferhaus Lenzburg widmet sich den vielen Entscheidungen des Lebens.

Bildlegende: Die aktuelle Ausstellung im Stapferhaus Lenzburg widmet sich den vielen Entscheidungen des Lebens. Anita Affentranger

Die aktuelle Ausstellung im Stapferhaus trägt den Titel «Entscheiden. Eine Ausstellung über das Leben im Supermarkt der Möglichkeiten», und sie dreht sich, wie es der Titel schon sagt, rund um die vielen Entscheidungen des Lebens.

Passend zum Inhalt der Ausstellung hat das Stapferhaus auch ein neues Eintrittssystem entwickelt. An einigen Sonntagen des Jahres dürfen die Museumsbesucher selber entscheiden, wie viel sie für den Eintritt bezahlen möchten. 

Ziel knapp verfehlt

Der erste Sonntag mit diesem Eintrittsmodell war für das Lenzburger Stapferhaus allerdings ein kleines Verlustgeschäft. Normalerweise kostet der Eintritt 19 Franken, nun hat die Auswertung der Kasse ergeben, dass die Besucher im Durchschnitt weniger bezahlt haben.

Es habe nur wenig gefehlt, sagt Michael Fässler vom Stapferhaus: «Aber wir haben auch gesehen, dass sehr viele Leute genau 20 Franken gezahlt haben, sie haben den Eintrittspreis also aufgerundet». Deswegen sei man grundsätzlich zufrieden.

Das Experiment geht weiter

Das Stapferhaus wird das Experiment mit dem selber zu bestimmenden Eintrittspreis an verschiedenen Sonntagen weiterführen. An welchen Sonntagen aber, das bleibt geheim, sonst würde das Experiment verfälscht, wie Fässler gegenüber dem Regionaljournal sagt.

Die Ausstellung über Entscheidungen im Stapferhaus Lenzburg dauert noch bis am 30. November 2013.