Stefanie Marty geniesst Reaktionen nach Sotschi

Die «Bronze-Zwillinge» sind zurück aus Sotschi. Lange können sich die beiden Eishockey-Profis Julia und Stefanie Marty aber nicht ausruhen. Julia spielt wieder in Schweden und Stefanie hofft, dass sie ihrer Schwester bald nachreisen kann.

Stefanie Marty vor ihrer Haustüre

Bildlegende: Wieder zuhause: Stefanie Marty freute sich über den Empfang in der Heimat. Es zieht sie aber wieder weg. SRF

Gerne schaut Stefanie Marty auf die Ereignisse der letzten Tage zurück: Die Frauen-Nationalmannschaft mit den beiden Aargauer Zwillingsschwestern gewann die olympische Bronze-Medaille im Eishockey-Turnier.

Der Jubel in Russland war gross, noch grösser aber war er bei der Rückkehr in die Heimat: «Der Emfpang in Kloten war einmalig. Es war schön zu sehen, wie die Schweiz mit uns mitgefiebert haben», sagt die 25-jährige Aargauerin.

Die Playoff-Spiele warten schon

Noch keine Woche ist seit dem sensationellen Erfolg verstrichen, den die Schweizer Damen-Eishockey-Nati in Sotschi feiern konnte. Trotzdem geht das Programm für Julia und Stefanie Marty aus Nussbaumen wieder weiter. Julia, Captain der Schweizer Nati, ist bereits wenige Stunden nach ihrer Ankunft in Kloten wieder nach Schweden gereist, um sich für die bevorstehenden Playoff-Spiele mit ihrem Club Linköping in Schweden vorzubereiten.

Stefanie Marty möchte es ihr gleich tun. Noch muss sich die Nussbaumerin aber gedulden. Nachdem sie sich im Bronze-Spiel gegen Schweden in Sotschi verletzt hatte, wartet sie nun auf die Erlaubnis des Arztes. Ende Woche wird klar sein, ob auch die zweite Marty-Schwester wieder aufs Eis darf.