Stefanie Vögele verpasst möglichen ersten WTA Final

Die Aargauer Tennisspielerin Stefanie Vögele (WTA 89) verlor am WTA-Turnier in Memphis den Halbfinal gegen Marina Erakovic (Neus). Trotz des klaren Resultats (2:6, 4:6) wäre für die 22-jährige Aargauerin die erste Finalqualifikation möglich gewesen.

In Memphis war für die Aargauerin Stefanie Vögele Endstation im Halbfinal.

Bildlegende: In Memphis war für die Aargauerin Stefanie Vögele Endstation im Halbfinal. Keystone

Die Nummer 2 der Schweiz spielte in ihrem zweiten Halbfinal, dem ersten seit vier Jahren (Portoroz 2009), zuwenig effizient. Stefanie Vögele boten sich fünf Breakmöglichkeiten, von denen sie nur eine nutzte. Die 24-jährige Marina Erakovic (WTA 71) kam zu vier Breakbällen und nützte alle. In beiden Sätzen gewann die Neuseeländerin die letzten vier Games.

Im zweiten Satz verspielte Stefanie Vögele eine 4:2-Führung; ausserdem wurde sie beim Stand von 4:4/15:30 von einem Linienrichter-Fehlentscheid benachteiligt.

Vögele jetzt wieder unter den besten 75 Spielerinnen

Stefanie Vögele verlor jedoch nicht unglücklich, sondern sie im spielte im vierten Einzel innerhalb von fünf Tagen zuwenig gut. Erakovic dominierte die Partie mit der Vorhand. Dennoch dürfte die Aargauerin mit ihrer erstmaligen Teilnahme am Turnier im US-Bundesstaat Tennessee schwer zufrieden sein. Schweizer Halbfinalplätze sind auf der WTA-Tour selten geworden, zuletzt stand Patty Schnyder vor fast drei Jahren in einem Halbfinal.

Ebenfalls drei Jahre ist es her, seit Vögele als Nummer 63 der Welt ihre beste Klassierung aufwies. Immerhin verbessert sie sich jetzt aber dank des Erfolges von Memphis wieder unter die besten 75 Spielerinnen.