Steiner Gemeinderat sagt Ja zur neuen Novartis-Fabrik

Für 500 Millionen Franken will der Pharmakonzern Novartis in Stein eine neue Fabrik für feste Arzneiformen bauen. Nun hat der Gemeinderat grünes Licht gegeben. Mit Einsprachen wird nicht gerechnet.

Blick aus der Luft auf die Fabrikanlagen der Novartis bei Stein am Rhein

Bildlegende: Auf dem Areal der bisherigen Novartis-Fabrik in Stein soll bis 2016 ein Neubau stehen, für 500 Millionen Franken. Keystone

Der Gemeinderat von Stein sagt Ja zur geplanten Fabrik der Novartis. Diese soll 500 Millionen Franken kosten und eine bestehende Fabrik ersetzen. Damit würden in Stein rund 1500 Novartis-Arbeitsplätze bestehen bleiben.

Die neue Fabrik der Novartis in Stein soll eine Schlüsselrolle haben in der Division Pharmaceuticals. Diese Abteilung ist die umsatzstärkste des ganzen Konzerns. Sie lieferte im 2011 über 55 Prozend des Nettoumsatzes ab, nämlich 30 Milliarden Schweizer Franken.

Für dieses grosse Projekt war neben der Baubewilligung auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung nötig. Nach dem Ja des Gemeinderates liegt das Projekt nun liegt bis am 25. März auf. Wenn in dieser Zeit keine Beschwerde eingeht beim Aargauer Regierungsrat, dann können die Baumaschinen auffahren.

Die Gemeinde Stein rechnet nicht mit Einsprachen, heisst es auf Anfrage. Der Pharmakonzern Novartis habe in den letzten Jahren mehrere Bauprojekte realisiert. Dabei war das Einvernehmen zwischen dem Unternehmen und den Nachbarn stets gut.