Süpercross Baden will Radquer zum dritten Mal aufleben lassen

Bereits zum dritten Mal findet am Sonntag 15. September auf der Badener Baldegg das «Süpercross» statt, ein internationales Radquerrennen. Bei der Elite haben die Organisatoren eine Weltklassebesetzung zusammengebracht. Süpercross ist aber mehr als ein Spitzensportanlass.

Zuschauer auf Rase

Bildlegende: Das Süpercross lockt jährlich viele Besucher an. Der Spitzensportanlass ist auch ein Volksfest. radsportphoto.net/Steffen Müssiggang

Fundament des Süpercross ist ein Verein aus 13 Freunden, die sich beim Radsport kennengelernt haben. Sie hatten 2011 die Idee, den Radquersport wieder aufleben zu lassen, wie Initiant Christian Rocha dem Regionaljournal von Radio SRF erklärt. Mittlerweile steht bereits die dritte Ausgabe auf dem Programm.

Den Höhepunkt erlebte der Radquer-Sport in den 60er-Jahren und 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Fahrer wie Albert Zweifel oder Peter Frischknecht sind heute noch legendär. Die Rennen verfolgten jeweils zehntausende von Zuschauern. Nachdem aber der neue Moutainbike-Sport olympisch geworden war, verlor das Radquer an Bedeutung und Interesse.

Damit dieses Interesse wieder geweckt werden kann, setzen Christian Rocha und sein OK auf einen Mix zwischen Breiten- und Spitzensport. Vor allem die Kids-Rennen seien sehr beliebt, freut sich Rocha: «Dieses Jahr werden wir zum ersten Mal die 200er-Grenze knacken.»

Wichtig sind aber auch die Rennen der Frauen- und Männerelite. Vor allem auf die Frauen haben die Organisatoren heuer viel Gewicht gelegt, mit Erfolg: Am Start steht zum Beispiel Hanka Kupfernagel, ihres Zeichens vierfache Radquer-Weltmeisterin, oder die vierfache belgische Meisterin Sanne Cant.. Bei den Männern kommt es zur Revanche zwischen dem letztjährigen Sieger Francis Mourey und dem Schweizer Publikumsliebling Lukas Flückiger.

Details zum Süpercross am 15. September