Suteria will in China bleiben - auch dank Unterstützung der FHNW

Der erste Laden, den die Solothurner Confiserie Suteria in China eröffnet hat, rentiert nicht. Trotzdem will die Suteria nicht aufgeben. Sie will nun an zwei anderen Standorten in China Fuss fassen.

Vor rund einem halben Jahr eröffnete die Solothurner Suteria Chocolata AG in China einen Laden. CEO Michael Brüderli wählte einen Standort in der 10-Millionen-Stadt Harbin.Einen Standort, den er auch dank der Unterstützung der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW in Olten gefunden hat: «Ich war auf einer Studienreise, die von der Fachhochschule organisiert wurde», sagt Brüderli. Die Stadt Harbin habe ihn sofort fasziniert.

Wichtige Unterstützung von der Fachhochschule

Michael Brüderli ist froh, dass er bei der FHNW Unterstützung für sein Vorhaben gefunden hat. Die FHNW betreibt in Harbin sogar ein Forschungszentrum, das «Swiss SME Research Center China SSRCC».

Ohne die Hilfe direkt vor Ort wäre die Expansion nach China unmöglich gewesen, sagt, Brüderli: «Uns wurden vor Ort die Standortsuche oder die Mitarbeiterrekrutierung abgenommen - Sachen, die wir von der Schweiz aus nicht hätten machen können.»

«  Ob es klappt steht in den Sternen. Auch in China wachsen die Bäume nicht in den Himmel »

Michael Brüderli
CEO Suteria Chocolata AG

Trotzdem zeigt sich nun, dass die Filiale nicht rentiert. Der Laden wird geschlossen. Die Suteria Chocolata AG will aber nicht aufgeben. Sie probiert es an zwei anderen Standorten mit neuen Läden, erklärte Brüderli am Rand einer Tagung der FHNW in Olten.

Die Süssigkeiten, die die Suteria in China verkauft, werden in Solothurn produziert. Die Suteria Chocolata AG beschäftigt rund 80 Mitarbeitende.