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Aargau Solothurn SVP-Politiker Gregor Biffiger stellt Sozialfall an Pranger

Der Präsident der SVP Berikon, Gregor Biffiger, nennt den umstrittenen Sozialhilfebezüger von Berikon auf Facebook mit vollem Namen. Er will damit den Druck auf den Mann erhöhen. Gleichzeitig will er ihm dabei helfen, eine Stelle zu finden.

Facebook Seite von Gregor Biffiger.
Legende: Auf Facebook nennt Gregor Biffiger den Namen des Sozialhilfebezügers. Facebook

Als er am Freitagmorgen gehört habe, dass der 22-jährige Sozialhilfebezüger erneut vor das Aargauer Verwaltungsgericht ziehen wolle, habe es ihm «den Nuggi rausgehauen», sagt Gregor Biffiger auf Anfrage des Regionaljournals Aargau Solothurn.

Biffiger betont, dass die SVP dem Mann bereits Jobangebote gemacht habe. Dieser habe die Angebote aber nicht angenommen. Er selbst sei Präsident des Gewerbeverbandes Limmatal, so Gregor Biffiger, und er würde dem Sozialhilfebezüger bei der Jobsuche persönlich helfen: «Aber nur, wenn er es Ernst meint».

SVP Bezirk Bremgarten einverstanden mit «Pranger»

Gregor Biffiger hat den Namen des Berikoner Sozialhilfebezügers zwar auf eigene Faust veröffentlicht, sagt aber: «Ich habe im Nachhinein den SVP Bezirkspräsidenten hinterher informiert. Er war einverstanden mit meiner Aktion».

Der Präsident der SVP Bezirk Bremgarten, Andreas Glarner, hat selbst schon damit gedroht, den Namen des Sozialhilfebezügers zu veröffentlichen.

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Jeannine Aufdenblatten, Uster
    Typisch für die Schweiz ,dass Opfer an die Öffentlichkeit ausgeliefert werden. Warum hat Biffiger nicht den Fall eines SVP-Politikers bekannt gegeben der die SBB um Millionenbeträge betrogen hat?Ich nenne hier nicht den Namen. Suche google .......Ruecktritt_Emil_Rusch.pdf..... Und suche in google .....Der fast perfekte Betrug... Es ist im Falle eines Sozialbezügers unzulässig Namen zu nennen! Kapitalverbrechen wie oben genannt ist eine Namensnennung zulässig.
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  • Kommentar von Albrert Planta, Chur
    Wo es Sozialwerke gibt ist auch der soziale Missbrauch nicht weit. Das Denunzieren darf aber dennoch nicht zum Normalfall werden. Sonst sind wir bald soweit wie im III. Reich.
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  • Kommentar von Beppie Hermann, Bern
    Ich sags ja, man hackt verallgemeinernd auf ein paar Superreichen herum, dabei richten Aberzehntausende solcher Typen/innen in unsrem Land einen viel grösseren Schaden an. Diese Faultiere werden fürstlich umsorgt wie die Läuse am Pflanzenstengel von Ameisen, zocken uns rundums Jahr ab, ohne nur einen einzigen Rappen Steuern abzuliefern
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    1. Antwort von Marco Lüscher, Kreuzlingen
      Auf ein paar Superreichen herumhacken nennen Sie verallgemeinernd. Und jetzt, da mal einer von der "anderen Seite" erwischt wird, sind es für Sie gleich "Aberzehntausende solcher Typen". Woher wissen Sie das so genau und v. a., wer verallgemeinert hier eigentlich mehr?? Na ja, man dreht´s halt immer so hín, wie´s zu der eigenen Weltanschauung passt. Und die Ihre ist inzwischen ja hinlänglich bekannt.
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    2. Antwort von Beppie Hermann, Bern
      Ach was,bin nicht die einzige,die min 1 Dtzd Beispiele aus näherem Umfeld,Dorf,Bekanntschaften...nennen könnte.Die meisten brocken sich ihren Zustand selber ein u.die Soz'ämter machen Grenzfälle viel zu schnell auf Soz'leistungen aufmerksam,ob nötig od.nicht.Diese Schuldenmacherei,weil man jeden Mist haben will,obschon man es sich nicht leisten kann od.Tunesienferien aus den KK-Leistungen berappt,dazu teure,arbeitsunverträgl.Süchte(Handy,Alkohol ua Drogen,Zigi,Medi usf.)u.katastrophale Faulheit.
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