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Tag der Heiligen Barbara Mineure im Belchentunnel feiern ihre Schutzpatronin

Der 4. Dezember ist ein Feier- und Ehrentag für Tunnelbauarbeiter. An diesem Tag verdanken und erbeten sie sich den Schutz der heiligen Barbara. Auf der Tunnelbaustelle mitten im neuen Belchentunnel gab es zum Barbaratag eine spezielle Feier.

In Hägendorf, im neuen Belchen-Sanierungstunnel an der Autobahn A2, haben die Tunnelarbeiter am Montag der Heiligen Barbara gedacht. Barbara ist die Schutzpatronin der Bergarbeiter und Tunnelbauer. Jedes Jahr am 4. Dezember nehmen diese den Tag frei und lassen die Maschinen ruhen, um der Heiligen Barbara für ihren Schutz zu danken.

Eine Kirche mitten im Tunnel

Eine der Querverbindungen zwischen dem neuen Tunnel und den bestehenden Röhren des Belchentunnels wurde für den Feiertag zur Kirche, inklusive eines improvisierten Altars und einer Holzbühne, auf welcher der Kirchenchor Hägendorf Adventslieder sang.

Bischofsvikar Arno Stadelmann vom Bistum Basel hielt vor rund 200 still versammelten Bauarbeitern die Messe, begleitet von einem Missionar aus Italien und einem zweiten aus Portugal: Viele Tunnelbauer sprechen Italienisch oder Portugisiesch.

In seiner Predigt erinnerte der Bischofsvikar daran, dass im Berg sehr starke Kräfte regierten, die mit Technik allein nicht zu bändigen seien: «Die Heilige Barbara holt uns als Menschen ab, und sie begleitet uns als Segen, als Mystik und Kraft.»

Die Heilige Barbara habe die Arbeiten hier gut beschützt, sagt Projektleiter Sergio Massignani vom Tunnelbau-Unternehmen gegenüber dem SRF-Regionaljournal: «Wir hatten das ganze Jahr durch mit über 150 Mitarbeitern keine gravierenden Unfälle zu beklagen.» Diese Feier zu Ehren der Heiligen Barbara sei für die Arbeiter hier etwas Wichtiges.

Regionaljournal Aargau Solothurn, 17.30 Uhr; ulrs/bras

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