Tausende Franken für ein wenig Blech

Die Motorfahrzeugkontrolle des Kantons Solothurn hat einige Zehntausend Franken eingenommen mit dem Verkauf besonderer Autonummern. Dies im Rahmen einer Weihnachtsaktion. Jährlich fliesst durch solche Verkäufe eine schöne Summe in die Strassenkasse des Kantons.

2100 Franken bezahlte ein Solothurner Autofahrer für das Kontrollschild mit der Nummer SO 7337. Dies war der höchste Betrag für eine einzelne Autonummer, welcher in der Weihnachtsaktion der Solothurner Motorfahrzeugkontrolle MFK geboten wurde. Insgesamt wurden laut Kenneth Lützelschwab, Amtschef der MFK, rund 74’000 Franken eingenommen für 78 Schilder.

«  Es ist ein Aluminiumblech mit einer aufgedruckten Nummer, mit dem einige Leute viele Emotionen verbinden. »

Kenneth Lützelschwab
Amtschef Motorfahrzeugkontrolle Solothurn

Vier Mal jährlich veranstaltet der Kanton Solothurn eine Aktion für vierstellige Autokennzeichen. In diesen Wochen sind sie für 900 anstatt 1500 Franken erhältlich. Ganz besondere Zahlenkombinationen werden mittels einer Auktion zu höheren Preisen verkauft.

Einige Autofahrer würden jahrelang auf ihre gewünschte Zahlenkombination warten, sagt Kenneth Lützelschwab, Amtschef der Solothurner Motorfahrzeugkontrolle. Dementsprechend gross sei dann die Freude, wenn sie endlich ihre Glückszahl oder ein Geburtsdatum als Nummernschild entgegennehmen könnten.

Einige 100’000 Franken für die Strassenkasse

Die Einnahmen der Nummernverkäufe der Solothurner MKF fliessen in den kantonalen Strassenbaufonds. Jährlich sind es laut Amtschef Lützelschwab 100’000 bis 200’000 Franken.

Die teuerste Solothurner Autonummer wurde in den 90er-Jahren verkauft. Die Nummer SO 1 wurde für 20’000 Franken versteigert. Ein Lehrer sicherte sich das begehrte Schild.

Aargau hofft auf halbe Million

Auch der Kanton Aargau verkauft seit Jahren besondere Autonummern. 2014 hat die Regierung beschlossen, 130 vier- und fünstellige Schilder zu versteigern, welche bisher an Autos des Kantons angebracht waren. Durch den Verkauf erhofft sie sich Einnahmen von einer halben Million Franken. AG 1 bleibt allerdings an einem Fahrzeug der Kantonspolizei.