Technischer Defekt als Ursache des Brandes bei Eta in Grenchen

Die Ursache des Brandes in der Uhrenfabrik Eta in Grenchen von Ende Dezember ist weitgehend geklärt. Ein technischer Defekt im Bereich der Steuerungen steht als Ursache des Brandes im Vordergrund. Dies teilt die Kantonspolizei Solothurn mit.

Feuer- und Chemiewehr

Bildlegende: Leute der Feuer- und Chemiewehr in der ausgebrannten Galvanik der Uhrenfirma Eta in Grenchen, Ende Dezember 2013. Keystone

Wegen der enormen Hitze und der grossen Zerstörung in der Galvanikabteilung der Uhrenfabrik habe das brandverursachende Element jedoch nicht zweifelsfrei ermittelt werden, heisst es bei der Polizei.

Gemäss Ermittlungen dürfte ein technischer Defekt an den elektrischen Installationen im Bereich der Steuerungen bei den Galvanikbecken den Brand verursacht haben. Die Brandherdzone habe zweifelsfrei in diesem Bereich ausfindig gemacht werden können. Die Brandermittlungen ergaben gemäss Polizei keinen Verdacht auf das Vorliegen einer strafbaren Dritteinwirkung.

Der Brand war am 29. Dezember 2013 in der Galvanikabteilung der Uhrenfabrik ausgebrochen. Die Feuerwehren konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Personen wurden nicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von 5 bis 10 Millionen Franken.

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Brand bei Swatch-Tochter in Grenchen: fünf Mio Franken Schaden

1:30 min, aus Schweiz aktuell vom 30.12.2013