Termin- und Wetterglück für Argoviafäscht 2013 im Birrfeld

Besser hätte es gar nicht kommen können für die Veranstalter des Argoviafäscht 2013: Entgegen des üblichen Rhythmus findet die Grossveranstaltung erst am zweiten Juni-Wochenende statt. Dank dieser Terminverschiebung profitiert die Veranstaltung von strahlendem Sonnenschein.

Eine grosse Openair-Bühne, vorne Abschrankungen, kein Publikum, einzelne Sicherheitsleute auf Patrouille.

Bildlegende: Die Bühne steht, der Boden ist trocken, die Luft ist warm: Das Argoviafäscht erwartet bis zu 60'000 Besucher. zvg

«Die Stadt Brugg hat uns schon vor Jahren gebeten, die Ausgabe 2013 zu verschieben. Somit gab es keine Terminprobleme mit dem Stadtfest.» Das erklärt der Gesamtverantwortliche des Argoviafäscht 2013, Marco Kugel. Im Nachhinein war dieser Entscheid goldrichtig: «Wir profitieren natürlich sehr vom guten Wetter.»

Das Stadtfest am letzten Wochenende ist beinahe im Regen ertrunken, das Argoviafäscht an diesem Wochenende profitiert von Sonne satt. Marco Kugel rechnet deshalb auch 2013 mit einem ausverkauften Gelände: 45'000 Tickets sind am Samstag für die Konzerte von internationalen Stars im Birrfeld zu haben.

«Der Vorverkauf läuft sehr gut», erklärt Kugel am Freitagnachmittag gegenüber dem «Regionaljournal Aargau Solothurn» von Radio SRF. Man rechne damit, dass das Gelände auch in diesem Jahr frühzeitig geschlossen werden müsse, erklärt Kugel weiter.

Ein neuer, grosszügiger Bushof

Nach der Ausgabe 2012 gab es Kritik am Verkehrskonzept: Die eingesetzten Shuttle-Busse waren nach den Konzerten völlig überfüllt, die Besucher mussten lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Marco Kugel und sein Team haben auf diese Kritik reagiert. «Wir haben einen komplett neuen und sehr grosszügigen Busbahnhof installiert, direkt neben dem Eingang des Geländes.»

Das Argoviafäscht wurde ursprünglich als Geburtstagsparty für den Privatradiosender Argovia konzipiert. Inzwischen ist es eine der grössten Veranstaltungen im Kanton Aargau und lockt an jeweils zwei Tagen bis zu 60'000 Besucherinnen und Besucher an. Das Fest sei eine «würzige Mischung», erklärt Marco Kugel. Nicht nur Beizlifest, nicht nur Openair-Konzert. Sondern beides.