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Test in Olten und Liestal Der Pöstler kommt auf Knopfdruck nach Hause

  • «Post Home Button» nennt sich das neue Gerät, das die Post in den Regionen Olten, Liestal und Sissach bis Ende August testet. Es ist ein neues Bestellverfahren für Dienstleistungen der Post.
  • Mit dem kleinen Scanner können in der Testphase Briefmarken bestellt oder die Abholung von Paketen und Briefen an der Haustüre in Auftrag gegeben werden. Die Dienstleistung erfolgt am nächsten Tag, bezahlt wird sie direkt vor Ort.
  • Gesendet werden die Daten über ein eigenes Netzwerk, das «Internet der Dinge», welches die Post mit Partnern aufbaut.
  • Die Dienstleistung verstehe sich ausdrücklich als Ergänzung des bestehenden Angebotes, so das Unternehmen. Poststellen würden deswegen keine geschlossen.
Hand hält stiftähnliches Gerät mit gelbem Knopf.
Legende: Die gewünschte Dienstleistung wird mit dem «Post Home Button» auf einer Karte per Knopfdruck eingescannt und bestellt. ZVG/Die Post

Der «Post Home Button» sieht aus wie in grosser Leuchtstift mit einem gelben Knopf. Der kleine Scanner wird wie ein Stift in die Hand genommen. Auf einer Bestellliste sind die vordefinierten Angebote zu finden. Mittels Knopfdruck wird das Angebot eingelesen und der Bestellvorgang ausgelöst.

In der Testphase seien drei Angebote erhältlich, erklärt Post-Sprecherin Jacqueline Bühlmann. Zeitgleich mit der Post testen die Detailhändlerin Migros Aare, Qualipet und Domino's Pizza die gleiche Technologie in der Region Olten-Baselland. Bei diesem ersten Feldversuch der Technologie gehe es rein um deren Test im alltäglichen Leben, so Bühlmann.

Kein Ersatz für bestehende Poststellen

Einen ähnlichen Hausservice bietet die Post in einigen Regionen bereits an. Der «Post Home Button» sei als Ergänzung zum bisherigen Angebot der Post gedacht, betont Sprecherin Jacqueline Bühlmann. Es sei eine andere Möglichkeit für Kunden, um mit der Post in Kontakt treten zu können. Die Dienstleistung ersetze die Beratung und den Service in einer Filiale nicht.

Insgesamt beteiligen sich 1000 Haushalte an den Versuchen von Post, Migros und Co. Eine eigentliche Zielgruppe sei für den «Post Home Button» nicht definiert, so Bühlmann. Man sei gespannt, wer das Angebot nutze: Ältere Personen, die schlecht zu Fuss sind oder jüngere, welche die neue Technologie ausprobieren wollen.

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