Tödlicher Unfall an den Radsporttagen Gippingen

Ein tödlicher Unfall hat am Samstag die Radsporttage Gippingen überschattet. Nach einem Sturz erlag ein Radrennfahrer seinen Verletzungen. Zwei weitere Fahrer wurden mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht. Aus Pietätsgründen hat das Organisationskomitee den Rennbetrieb eingestellt.

Radrennfahrer

Bildlegende: Beim Volksradrennen am Samstag starb ein Fahrer nach einem schweren Unfall. Im Bild der GP vom Donnerstag. zvg

Die Unfallursache sei bislang noch nicht geklärt, heisst es in der Mitteilung der Aargauer Kantonspolizei. Die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach eröffnete eine Untersuchung.

Der Unfall ereignete sich um 14.30 Uhr auf der Mandacherstrasse in Böttstein. Dabei stürzten insgesamt vier Fahrer, drei davon zogen sich mittelschwere Verletzungen zu. Einer der Fahrer erlitt schwere Kopfverletzungen. Er ist später im Spital verstorben.

In der 51-jährigen Geschichte der Radsporttage Gippingen sei es erstmals zu einem tödlichen Unfall gekommen, heisst es in der Mitteilung des Veranstalters. «Es ist das Schlimmste, was passieren konnte», sagt OK-Präsident René Huber im Regionaljournal Aargau Solothurn. Das Sicherheitsdispositiv habe funktioniert und die Rettungskräfte seien innerhalb von wenigen Minuten vor Ort gewesen.