Total über 60 Meldungen wegen Halloween-Nacht in Region

Im Aargau musste die Polizei am 31. Oktober total 37 Mal ausrücken wegen «Halloween-Aktivitäten». Im Kanton Solothurn gingen 30 Meldungen ein. In beiden Kantonen war dies meist wegen Sachbeschädigungen und Unfug der Fall. Jugendliche haben Eier gegen Fassaden geworfen. Aber eben nicht nur.

Kürbis, Gespenst

Bildlegende: Verkleidete Menschen, geschnitzte Kürbisse: die Tradition aus den USA hat auch die Schweiz erreicht. Keystone

Grössere Sachschäden wurden in der Region zwar nicht registriert. Aber im Aargau wurde eine Strasse mit Klebeband abgesperrt, ein WC-Häuschen mitten auf die Strasse gestellt, Abschrankungen umgerissen, Briefkästen gesprengt oder Personen mit Laserstrahlen geblendet. Trotzdem sei es ruhiger als früher, bestätigt die Aargauer Kantonspolizei auf Anfrage von Radio SRF.

«  Man hat das Gefühl es ist ruhiger als früher. Die Leute sind aufmerksamer oder patrouillieren gar selbst. Zudem informieren die Schulen ihre Schüler im Vorfeld von Halloween besser. »

Max Suter
Mediensprecher Kantonspolizei Aargau

Zusatzpatrouillen unterwegs in Region

Auch die Solothurner Polizei spricht von einer «mehrheitlich ruhigen» Nacht. Die Meldungen betrafen vor allem Sachbeschädigungen und Verunreinigungen, verursacht durch Eier, die an Fassaden oder Autos geworfen wurden. Besonders betroffen war die Region Olten/Gösgen/Gäu.

Die Polizei war in der Nacht mit zusätzlichen Patrouillen unterwegs. Die Kinder oder Jugendlichen, die in beiden Kantonen kontrolliert werden konnten, wurden jeweils den Eltern übergeben.