Explosion in Gansingen AG Tote weisen Schussverletzungen auf

Nach der Explosion in einem Einfamilienhaus in Gansingen am Sonntagmorgen sind die beiden Leichen identifiziert. Die Obduktion hat ergeben, dass die Personen vermutlich bereits tot waren, als das Feuer aktiv brannte, teilte die Kantonspolizei Aargau am Mittwoch mit.

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Gefährliche Bergung

0:18 min, aus Tagesschau am Mittag vom 19.3.2017

Das ist nun bekannt:

  • Bei den Toten im Fall Gansingen handelt es sich um den 59-jährigen Hauseigentümer und dessen 50-jährige Freundin, das hat ein DNA-Abgleich ergeben.
  • Laut Obduktionsbericht starb die Freundin an den Folgen eines Kopfschusses.
  • Auch der Hausbesitzer wies eine Schussverletzung am Kopf auf.
  • Der Mann habe die Frau erschossen, sagte die Sprecherin der Aargauer Staatsanwaltschaft gegenüber SRF. Das Motiv sei unklar, ein Abschiedsbrief sei nicht gefunden worden.
  • Die Tatwaffe, ein Revolver, wurde im Schlafzimmer, wo die beiden Leichname gefunden wurden, sichergestellt.
  • Staatsanwaltschaft und Polizei gehen davon aus, dass das Paar bereits tot war, als das Feuer aktiv brannte.
  • Das Feuer wurde absichtlich gelegt, sagt die Aargauer Staatsanwaltschaft auf Anfrage von SRF. Von wem, das wird abgeklärt.
  • Die Polizei fand vor Ort drei Gasflaschen.
  • Ob die Explosion den Brand ausgelöst hatte oder umgekehrt, ist ungewiss.
  • Zur Zeit gibt es keine Hinweise, dass eine Drittperson das Paar getötet haben könnte.