Toter Häftling in Solothurner Gefängnis: Untersuchung beendet

Beim Tod eines Insassen des Gefängnisses in Deitingen Ende Mai war keine strafbare Fremdeinwirkung im Spiel. Die Abklärungen ergaben, dass sich der 51-jährige Mann verschluckt hatte.

Gefängnis Deitingen

Bildlegende: Keine Fremdeinwirkung nachgewiesen: Ein 51-jähriger starb im Gefängnis Deitingen, weil er sich beim Essen verschluckte. SRF

Der 51-Jährige war am 29. Mai leblos in seiner Zelle aufgefunden worden. Er verstarb kurz darauf. Zur Klärung der Todesursache leitete die Staatsanwaltschaft eine Untersuchung ein. Das Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern wurden beauftragt, ein Gutachten zu erstellen.

Dieses kommt nun zum Schluss, dass der Mann an den Folgen eines Unfalls verstorben ist. Der unter Schluckbeschwerden leidende Mann hatte sich beim Essen verschluckt. Die Staatsanwaltschaft verzichtet deshalb auf ein Strafverfahren und schloss ihre Untersuchungen ab, teilt sie am Montag mit.

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Neues Gefängnis für die Nordwestschweiz

2:03 min, aus Schweiz aktuell vom 12.5.2014