Toter Solothurner Stagediver - es war ein Unfall

Im Fall des Anfang Jahr in Solothurn tödlich verunfallten Stagedivers wird keine Strafuntersuchung eröffnet. Eine Dritteinwirkung könne ausgeschlossen werden, teilte die Staatsanwalt des Kantons Solothurn am Donnerstag mit. Man gehe von einem Unfalltod aus.

Stagediver

Bildlegende: Im Fall des in Solothurn tödlich verunfallten Stagedivers wird keine Strafuntersuchung eröffnet. (Symbolbild) Keystone

Der Unfall ereignete sich am 22. Januar im Solothurner Konzertlokal Kofmehl. Ein 28-Jähriger sprang, wie bei gewissen Rockkonzerten üblich, von der Bühne ins Publikum. Dort wurde er vom Publikum aber nicht gut genug aufgefangen, er prallte auf den Boden. Zwei Tage später verstarb der Mann im Spital.

Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein und beauftragte das Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern mit einem Gutachten. Dieses zeigt nun: Der Mann starb an den Folgen einer schweren Kopfverletzung, die er sich beim Aufprall auf den Boden zuzog. Die Abklärungen ergaben keinen Hinweis auf eine strafbare Fremdeinwirkung. Die Untersuchung zum Fall sei damit abgeschlossen, teilte die Staatsanwaltschaft mit.