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Traditioneller Bischofsjass Solothurner Regierung schlägt Kirchenleute 8 zu 4

Jassrunde
Legende: 8 zu 4: Die Solothurner Regierung hat beim Bischofsjass diesmal gewonnen. Nicht immer gab es die Tradition (s.unten). zvg

Beim traditionellen Bischofsjass zwischen Vertretern der Solothurner Regierung und einer Delegation des Bistums Basel haben die weltlichen Vertreter am Montagabend einen hohen Sieg feiern können. Von den zwölf Partien gewannen sie deren acht.

Die Gastgeber wurden von Bischof Felix Gmür angeführt. Anwesend auf kirchlicher Seite waren unter anderen auch Domprobst Arno Stadelmann und Generalvikar Markus Thürig. Ihnen gegenüber sass die Solothurner Regierung in corpore.

Letztes Jahr hatte die Begegnung unentschieden 7:7 geendet. 2012 und 2015 hatte die Solothurner Regierung gewonnen, 2013 und 2014 trugen die Kirchenleute den Sieg davon.

Die Tradition

Der Bischofsjass findet traditionellerweise einmal im Jahr anlässlich eines Gedankenaustausches mit Nachtessen zwischen der Solothurner Regierung und der Geistlichkeit statt. Wegen Verstimmungen zwischen der Regierung und dem früheren Bischof Kurt Koch hatte es bis 2012 während sechs Jahren keinen Bischofsjass gegeben.Der Bischofsjass wird seit den 1960er Jahren gepflegt. Der damalige SP-Regierungsrat und spätere Bundesrat Willi Ritschard hatte die Jassrunde zusammen mit Bischof Anton Hänggi und Staatsschreiber Alfred Rötheli ins Leben gerufen.

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