Traditionsfirma ZKD Büromöbel in Kleindöttingen am Ende

Eine Traditionsfirma schliesst ihre Tore: Die ZKD Büromöbel in Kleindöttingen musste Konkurs anmelden, wie «Die Botschaft» am Wochenende meldet. 80 Mitarbeitende haben wohl ihre Stelle verloren. Bei der Gemeinde bedauert man den Untergang der Firma.

Büromöbel

Bildlegende: Seit über 50 Jahren produzierte die ZKD Büromöbel in Kleindöttingen. zvg/Prospekt ZKD

Seit über 50 Jahren produzierte die Firma ZKD Büromöbel in Kleindöttingen: Ihre Kunden waren bekannte Firmen im ganzen Land. Erst im Herbst letzten Jahres verkündete die Website noch einen Grossauftrag für das Kernkraftwerk Leibstadt.

Nun ist die Firma am Ende, wie die Regionalzeitung «Die Botschaft» am Wochenende berichtete. Die Firma habe Konkurs angemeldet, den Mitarbeitenden sei gekündigt worden. Sie seien beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) in Brugg gemeldet. Weitere Auskünfte sind kaum erhältlich, bei ZKD Büromöbel AG schweigen die Telefone.

Die Regionalzeitung «Die Botschaft» zitierte aus einer Mitteilung der Firma, wonach man «trotz vollen Auftragsbüchern in Konkurs» gehe. Nach starken Wachstumsschritten seien Finanzierungsbemühungen gescheitert. Gemäss der Zeitung bedrängt auch die Konkurrenz aus dem Euroraum den Markt für Büromöbel. Darunter würden auch andere Möbelbauer leiden.

Eine Marke für hohe Qualität

Die Firma gehört seit einigen Jahren der Avelia Holding AG, mit Sitz in Frauenfeld. Seither sei der Kontakt mit der Firma weniger eng, erklärt der zuständige Böttsteiner Gemeindeammann Patrick Gosteli. «Früher war der Kontakt mit der Gründerfamilie eng. Die Firma war eine der grösseren in unserer Gemeinde.»

Gosteli bedauert den Niedergang der Traditionsfirma. «Die Firma stand mit ihrem Namen für eine hohe Qualität und insofern stand diese Marke auch für unsere Gemeinde.»