Trotz Eta-Brand: Gebäudeversicherung Solothurn ist zufrieden

Ein «erfreuliches Geschäftsjahr 2013» habe die Solothurnische Gebäudeversicherung (SGV) hinter sich: So steht es im am Freitag publizierten Geschäftsbericht. Die Brandschäden sind durchschnittlich: Das erstaunt, hat doch ein Grossbrand bei der Uhrenfabrik Eta in Grenchen für hohe Schäden gesorgt.

Feuerwehrmann und Chemiewehr in ausgebrannter Fabrikhalle.

Bildlegende: 2,2 Millionen Franken kostete der Grossbrand bei der Eta (Bild) die Solothurnische Gebäudeversicherung. Keystone

Insgesamt hat die Gebäudeversicherung 2013 einen Gewinn von 5,4 Millionen Franken erzielt. Dieses Geld wird nun den Reserven zugeteilt. Grund für das gute Ergebnis: Die Finanzmärkte haben satte Renditen geliefert. Zudem seien die Schadenzahlungen «über alles gesehen» gering ausgefallen.

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Brand in Solothurner Uhrenfabrik

1:12 min, aus Tagesschau vom 29.12.2013

Eta-Brand kostete über 2 Millionen

Bei den Brandschäden vermeldet die Versicherung ein Jahr «klar unter dem langjährigen Durchschnitt»: 14,3 Millionen Franken hat sie ausbezahlt. Allerdings: Allein für den Grossbrand in der Grenchner Uhrenfabrik Eta musste die SGV 2,2 Millionen Franken bezahlen.

Noch weniger Geld brauchte die SGV für Elementarschäden wie Hagel oder Hochwasser: Mit 1,8 Millionen Franken ein «tiefer Betrag wie schon lange nicht mehr», wie es in einer Medienmitteilung heisst. Das verdanke man sicherlich auch «einer Portion Glück».