Turbulente Saison für Aargauer und Solothurner Pilzkontrolleure

Die Pilzkontrolleure haben dieses Jahr eine spannende Saison erlebt. Nichts war wie sonst. Wenn im August die Pilzkontrollen öffnen, kommen normalerweise kaum Sammler zur Kontrolle. Dieses Jahr aber wurden sie dann bereits überrannt. Im September war dafür dann wieder Flaute.

Korb mit Steinpilzen, Rotkappen und Pfifferlingen

Bildlegende: Pilzsammler mit Steinpilzen, Rotkappen und Pfifferlingen. Keystone

«Die Sommerpilze sind nicht im Sommer gekommen und im Spätherbst konnte man plötzlich Pilze finden, die eigentlich im Juni wachsen», erklärt Georg Fringer, Präsident des Pilzvereins Solothurn und Umgebung, gegenüber Radio SRF. Schuld daran ist das Wetter.

Milder November sorgt für lange Pilzsaison

Das feucht-warme Wetter im Juli liess die Pilze spriessen. Daher auch die vielen Kontrollen im August. «Im September hat dafür oft eine Bise geweht und das mögen die Pilze nicht», sagt Vreni Krähenbühl von der Pilzkontrolle Wynau-Roggwil-Murgenthal im Kanton Aargau. Deshalb habe sie im September eine Flaute erlebt.

Dafür dauerte die Saison dieses Jahr länger. Bis Ende November anstatt nur bis Ende Oktober war die Kontrollstelle geöffnet. Das liege laut Vreni Krähenbühl daran, dass es im November kaum Frost gab. Die offiziellen Zahlen der kantonalen Behörden liegen noch nicht vor.