Über 100 Hausärzte demonstrieren in Aarau

Am 18. Mai ist die Volksabstimmung zur medizinischen Grundversorgung. Die Frage ist, ob die Förderung des Berufs der Hausärzte in der Verfassung festgehalten werden soll. Die Demonstranten in Aarau sehen bei einem «Nein» schwarz für die Zukunft. Auch prominente Politikerinnen setzten sich ein.

Demonstration

Bildlegende: Über 100 Hausärzte haben sich in Aarau stark gemacht für die Abstimmung am 18. Mai. Die Hausärzte sollen überleben. SRF

Über 100 Hausärztinnen und Hausärzte versammelten sich am Dienstagnachmittag auf dem Bahnhofplatz in Aarau. Gemeinsam marschierten sie Richtung Kasino-Park mit bemalten Schildern. Das Motto: Der Beruf des Hausarztes soll gefördert werden. Dies wollen die Demonstranten mit einem «Ja» des Schweizer Stimmvolks zur medizinischen Grundversorgung erreichen. Die Abstimmung ist am 18. Mai

Hausärzte werden immer älter

Die Zukunft der Hausärzte und damit die der medizinischen Grundversorgung sei in Gefahr, sind die Demonstranten überzeugt. «Im Jahr 2020 sind drei Viertel aller Hausärzte pensioniert. Der Bund muss für den Beruf des Hausarztes Anreize schaffen » sagt Donato Tronnolone, Präsident des Hausärzteverbands Aargau gegenüber Radio SRF. Auch in den Kantonen Bern und Zug wurden am 1. April ähnliche Demonstrationen durchgeführt.

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Der Kampf für eine sichere Hausarzt-Medizin

1:56 min, aus Tagesschau vom 24.2.2014

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