Ueli Maurer lockte fast 1000 Personen nach Obersiggenthal

Zwischen 800 und 1000 Personen kamen am Nationalfeiertag nach Obersiggenthal. Die Aargauer Gemeinde war vom Bund ausgewählt worden als eine der Stationen auf der «tour des communes» von Bundespräsident Ueli Maurer. Anders als am Vorabend in Biel wurde die Feier nicht gestört.

Bundespräsident Ueli Maurer vor dem Mikrofon. Im Hintergrund die Schweizer Fahne.

Bildlegende: Seine «tour des communes» führte Bundespräsident Ueli Maurer - hier am 31. Juli in Biel - auch nach Obersiggenthal. Keystone

Punkt 9.30 Uhr war es soweit. Der Helikopter mit Bundespräsident Ueli Maurer (SVP) an Bord landete zwischen Unter- und Obersiggenthal. Der Gast wurde mit einem historischen Armeefahrzeug abgeholt und zum Festplatz geführt.

Zwischen 800 und 1000 Personen hätten Maurers Auftritt verfolgt, erzählt Obersiggenthals Gemeindeammann Max Läng (CVP) im Regionaljournal von Radio SRF. Das sind deutlich mehr als am Vorabend in Boezingen bei Biel, als etwa 200 Personen dem Bundespräsidenten zuhörten.

Friedliche Stimmung in Obersiggenthal

Während der Auftritt bei Biel von Armeegegnern gestört wurde, blieb es in Obersiggenthal gänzlich friedlich. «Es war eine wunderbare Atmosphäre», berichtet Gemeindeammann Max Läng. Vor und nach seiner Rede hätte Bundespräsident Maurer sich unters Volk gemischt und mit vielen Personen gesprochen.

In seiner Rede hat Maurer den Druck auf die Schweiz angeprangert. Er verglich die Schweiz mit David, der gegen Goliath - das Ausland - kämpft. Grosse Länder und internationale Organisationen wollten der Schweiz immer wieder befehlen, was sie zu tun habe, kritisierte der SVP-Bundesrat.