Aufräumen nach Unwetter Unterstützung für die müden Zofinger Zivilschützer

Bagger in schlammiger Unterführung.

Bildlegende: Am 9. Juli 2017 hat ein Unwetter im Westaargau Überschwemmungen und Hangrutsche ausgelöst. Keystone

Seit dem grossen Gewitter vom Wochenende sind die Zivilschützer der Region Zofingen im Dauereinsatz. Nun kommt Unterstützung aus dem ganzen Kanton Aargau, ja sogar aus anderen Kantonen. Die Einsätze koordiniert Guido Beljean von der Abteilung Militär und Bevölkerungsschutz vom Kanton Aargau.

SRF News: Guido Beljean, wer genau kommt zum Einsatz?

Guido Beljean: Aufgrund eines Hilfebegehrens aus der Region haben wir die entsprechenden Zivilschutzorganisationen, die noch nicht im Einsatz waren, per E-Mail informiert, dass wir weitere Unterstützung brauchen. Im Moment haben wir die Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal, die bereits im Einsatz ist. Weitere Kräfte hätten wir aus den Zivilschutzorganisationen Mutschellen, Mittleres Reusstal und Wohlen.

Wieviele zusätzliche Zivilschützer werden zum Einsatz kommen?

Wir haben ein Hilfebegehren von 60 Mann pro Tag, welche die betroffene Region haben müsste. Wettingen stellt bereits 20. Aus den Regionen Mutschellen und Mittleres Reusstal haben wir je 30, die wir einsetzen können. Aus Wohlen 10.

Haben Sie eine Prognose, wie lange die Zivilschützer noch im Einsatz sind?

Am 14. Juli ist ein Rapport geplant. Dort werden wir informiert, ob es noch weitere Kräfte braucht. Vorgesehen ist, dass nächste Woche weitere Zivilschutzorganisationen zum Einsatz kommen könnten. Auch aus den Kantonen Bern und Basel-Land könnten wir Unterstützung anfordern.

(Das Gespräch führte Stefan Brand.)