Velodrome in Grenchen ist nach einem Jahr auf Kurs

Vor einem Jahr nahm das Velodrome in Grenchen seinen Betrieb auf. Seither wurden von den Radfahrern tausende Kilometer auf der Bahn abgespult. Alle Abonnemente konnten verkauft werden. Daneben waren auch die Bereiche Event und Gastronomie «gut ausgelastet».

Generalversammlung Swatch: Viele Leute in Saal schauen auf Podium und Bildschirme.

Bildlegende: Auch dafür dient das Velodrome in Grenchen: Generalversammlung der Swatch im Mai 2014. Keystone

Michèle Tanner, stellvertretende Betriebsleiterin des Velodrome Grenchen, geht die Arbeit nicht aus. «Wir hatten ein extrem spannendes, intensive und interessantes erstes Jahr. Wirtschaftlich und sportlich waren wir gut ausgelastet», sagt sie gegenüber Radio SRF.

Konkrete Zahlen gibt es noch keine, das erste Betriebsjahr ist noch nicht abgerechnet. Tanner sagt aber, dass alle 350 Abonnemente verkauft wurden. Nebst diesen «Freizeitfahrern» trainierten auch viele Profis auf der Bahn in Grenchen.

Auch die Sportler sind zufrieden

Der Radsportverband Swiss Cycling verlegte wegen des Velodroms seine Geschäftsstelle von Ittingen nach Grenchen. «Für uns ist das Velodrome sehr wichtig», sagt die Medienverantwortliche Selina Küpfer.

Radfahrer auf schiefer Holzbahn

Bildlegende: Seit einem Jahr drehen sie ihre Runden: Radfahrer in ihrem neuen Tempel «Velodrome» in Grenchen. SRF

«Unsere Bahnnationalmannschaft kann mehr und gezielter trainieren. Auch mit Blick auf die Olympischen Spiele in Rio 2016. Und die Strassenfahrer und Mountainbiker haben in den Wintermonaten hier gute Vorbereitungsmöglichkeiten», erklärt Küpfer.

Neben sportlichen Anlassen wurden in der Halle auch Firmenevents durchgeführt, wie etwa die Generalversammlung der Swatch-Groupe. Das dazugehörige Hotel ist laut der stellvertretenden Betriebsleiterin Michèle Tanner «während der Woche gut ausgelastet.»