Verein will Aargauer Altstädte wiederbeleben

Gemeinsam mit 13 Aargauer Gemeinden will Peter Beyeler die Altstädte retten. Ansonsten würden immer mehr Läden und die Kultur aus den Zentren verschwinden, warnt der ehemalige Regierungsrat. Doch wie sollen die Altstädte wieder attraktiver werden?

Herr in weissem Hemd gestikuliert in Altstadt.

Bildlegende: Ein Mann mit Visionen: Peter Beyler träumt von Flanierzonen wie im Ausland. SRF/Mario Gutknecht

Aarau, Baden, Laufenburg, Zofingen und neun weitere Gemeinden machen beim neuen Verein der Aargauer Altstädte mit. Der ehemalige Regierungsrat Peter Beyeler ist Vereinspräsident. Die Gemeinde schliessen sich zusammen, um ihre Altstädte besser zu vermarkten und auch neue Lösungen zu suchen.

Tatsächlich stehe es schlecht um die Altstädte, ist Peter Beyeler überzeugt. Man spüre, dass in einigen Altstädten das kulturelle Angebot zurückgehe, Läden wegziehen und somit letztlich die Attraktivität sinkt.

Vorbild: Ausländische Altstädte

Für Beyeler ist klar, wie man diesen Trend umkehrt. Die Aargauer Gemeinden müssten sich an den ausländischen Altstädten orientieren. «Wenn man vor dem Restaurant sitzt, will man nicht an einer Strasse sitzen, wo alle Autos durchfahren», so Beyeler. «Es muss ein Ambiente haben wie in den ausländischen Städten, in welchen man sich wohl fühlt». Dazu gehört für Beyeler auch, dass die Fassaden schön saniert sind.

Dies sind vorerst nur Visionen. Der Verein wurde am Mittwochabend gegründet. Nun gibt man sich drei Jahre Zeit, zu prüfen, was realisiert werden kann. Der Kanton Aargau und die Gemeinden haben dafür 170‘000 Franken gesprochen.