Vigier AG baut auf dem ehemaligen Borregaard-Areal

Der Solothurner Regierungsrat hat mit der Baustofffirma Vigier einen Baurechtsvertrag abgeschlossen. Konkret geht es um eine Parzelle von rund 37‘000 Quadratmetern Fläche auf dem Areal Attisholz Süd in Luterbach.

Blick von Feldbrunnen-St. Niklaus her Richtung Borregard-Areal.

Bildlegende: Das Borregaard- oder Attisholz-Areal ist so gross wie 49 Fussballfelder und gehört dem Kanton Solothurn. Bähram Alagheband/SRF

Auf dem früheren Borregaard-Areal in Luterbach geht ein Stück Land vom Kanton Solothurn an die Baustofffirma Vigier, und zwar im Baurecht. Das Land ist so gross wie fünf Flussballfeldern, die Rede ist von 37'000 Quadratmetern. Der Kanton sichert damit Einnahmen und bleibt Eigentümer der Parzelle im nordöstlichen Teil des Areals.

Der Kanton hatte dieses Areal mit einer Fläche von insgesamt 350‘000 Quadratmetern in den Jahren 2010/2011 erworben. Er sicherte die Fläche als strategische Landreserve für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung für Industrie und Gewerbe. Der Vertrag dauert 100 Jahre, wie die Staatskanzlei am Montag mitteilte.

Die Vigier AG kann jetzt mit der Planung eines industriellen Cleantech-Projektes beginnen, mittelfristig sollen bis zu 50 neue Arbeitsplätze entstehen. Mit dem Baurechtsvertrag muss Vigier die Kosten mittragen, die durch die Erschliessung des Areals und die Aufwertung des Aareufers entstehen.