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Wald weicht Hochwasserschutz Sieben Hektare Wald an der Emme werden gerodet

Zwischen Biberist und Derendingen beginnen die Rodungsarbeiten für eine weitere Etappe im Hochwasserschutzprojektes an der Emme. Dabei wird eine beachtliche Waldfläche verschwinden.

Fluss und Wald
Legende: Die Revitalisierungen der Emme, wie hier in Biberist/Gerlafingen, sind für die Natur und die Sicherheit ein Gewinn. zvg: Kanton Solothurn

Sieben Hektare Wald müssen zwischen Biberist und Derendingen dem Hochwasserschutz der Emme weichen. Die Rodungsarbeiten entlang des Gewässerlaufes beginnen im Oktober und dauern bis Dezember, wie der Kanton Solothurn am Mittwoch mitteilt.

Die gerodeten Flächen dienen der Ausweitung des Flusslaufes, als Standort für neue Dämme oder der Erneuerung des Uferschutzes. Die Waldrodungen werden das Landschaftsbild verändern, heisst es in der Mitteilung der Staatskanzlei. Das Naherholungsgebiet werde ein anderes Gesicht erhalten. Aus Sicherheitsgründen müssten Wege zeitweise gesperrt und Spazierwege umgeleitet werden.

Grösstes Wasserbauprojekt im Kanton Solothurn

Der Abschnitt zwischen Biberist und Derendingen ist der vierte Abschnitt des Hochwasserschutz- und Revitalisierungsprojektes Emme, das von den Stimmberechtigten 2016 mit grosser Mehrheit gutgeheissen wurde. Es handelt sich um das grösste Wasserbauprojekt, das der Kanton Solothurn je an die Hand genommen hat.

Saniert wird die Emme zwischen dem Wehr in Biberist und der Einmündung in die Aare bei Luterbach und Zuchwil auf einer Länge von 4,8 Kilometern. Das rund 73 Millionen Franken teure Projekt stellt sicher, dass künftig ein Hochwasser, wie es durchschnittlich nur einmal in 100 Jahren auftritt, mit der nötigen Reserve abgeführt wird.

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