Zum Inhalt springen

Aargau Solothurn Waren Brandstifter in Sins am Werk?

Im Schulhaus der Aargauer Gemeinde Sins brannte es am Sonntagabend. Im Zentrum der Ermittlung steht Brandstiftung. Die Gemeinde setzt eine Belohnung von 2000 Franken aus, und hofft nun auf Hinweise auf mögliche Täter.

In einem Werkraum eines Schulhauses in Sins ist am Sonntagabend ein Brand ausgebrochen. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen rund eine halbe Million Franken.
Der Brand wurde gemäss Polizeiangaben vom Montag von Passanten entdeckt. Der Löschmannschaft gelang es, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Vier Angehörige der Feuerwehren mussten mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden.

Feuer absichtlich entfacht?

Nach Erkenntnissen der Polizei wurde das Feuer vorsätzlich gelegt. Zeugen sahen wie kurz nach Brandausbruch zwei dunkel gekleidete Jugendliche aus der Umgebung des Schulhauses wegrannten. Die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten eröffnete eine Untersuchung.

Bereits vor vier Jahren hatte ein Schulhaus in Sins gebrannt (siehe Audio-Beitrag). Damals setzte die Gemeinde eine Belohnung von 1000 Franken aus. Dieses Mal ist die Belohnung für Hinweise auf die möglichen Täter doppelt so hoch.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.